Wenn Übergewicht krank macht

Wenn bei schwer übergewichtigen Patienten weder Ernährungsumstellung noch Adipositas AmbulanzBewegung zur Gewichtsabnahme führen, kann eine OP sinnvoll sein.

In Österreich hat fast jeder Fünfte einen Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30 und gilt daher als adipös. Dies  verringert nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern führt auch zu schweren Erkrankungen. „Krankhaftes Übergewicht kann zu Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Arterienverkalkung und Gelenksschäden führen und schließlich auch manche Krebserkrankungen begünstigen“, erklärt OÄ Dr. Brigitte Obermayer, Leiterin des Adipositas-Zentrums im Göttlicher Heiland Krankenhaus.

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Hormone und Blutzucker

Es ist nichts Neues, wenn man die Pubertät als eine schwierige ZeiHormone und Blutzuckert für den heranwachsenden Jugendlichen und seinen Eltern bezeichne, unabhängig vom Diabetes. Aber mit Diabetes….

Was bedeutet denn das Wort Pubertät: es kommt vom lateinischen pubertas „Geschlechtsreife“ – also ein Lebensabschnitt der zur Entwicklung des fortpflanzungsfähigen Körpers führt.

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Diabetische Retinopathie

Ursache und Fortschreiten der diabetischen Retinopathie ist mit Schwere und Dauer der Hyperglykämie verbunden. Sie kann sowohl bei Typ-I- als auch bei Typ-II-Diabetes gleichermaßen auftreten.

Kardiovaskuläre Risikofaktoren, vor allem die arterielle Hypertonie, beeinflussen Beginn und Fortschreiten. Nierenerkrankungen mit Proteinurie und erhöhtem Harnstoff bzw. Kreatinin, länger andauernde Entzündungen bzw. Operationen mit längerem Heilungsverlauf, Schwangerschaften mit schwankenden Blutzuckerwerten können zu einer Progredienz führen. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen mit Spaltlampenuntersuchung, Visusbestimmung, Augendruckmessung und Augenhintergrundkontrolle bei erweiterter Pupille und mit Dokumentation sollten jährlich durchgeführt werden, bei Auftreten von diabetischer Retinopathie zumindest alle 6 Monate.

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Häufige Nebenwirkungen von oralen Antidiabetika

Einige Nebenwirkungen lassen sich schon durch die korrekte Einnahme der Medikamente vermeiden.

Nebenwirkungen bei Antidiabetika

Informieren Sie sich immer bei Ihrem Arzt oder Apotheker, zu welcher Tageszeit ein Medikament eingenommen werden soll, ob es zu einer Mahlzeit oder nüchtern eingenommen werden soll, und ob es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Weiterlesen

Schnarchen ist gar nicht süß

 Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen und Diabetes

Die Österreichische Diabetes Gesellschaft rät, Schnarchen nicht als lästige Angewohnheit abzutun, sondern sich bewusst mit dem Themenkomplex Übergewicht, Diabetes und Schlafstörungen auseinander zu setzen. Denn diese drei gesundheitlichen Problemfelder haben eine enge Verbindung miteinander und führen gegenseitig zu einer Verschlechterung der gesamt-gesundheitlichen Situation. Darum sollten gerade Partner von Menschen mit hohem Übergewicht oder einer Diabeteserkrankung auf deren Schlafgeräusche achten. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine Untersuchung im Schlaflabor.

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Die Erforschung des Darms und seiner Bewohner boomt

Unter Mikrobiom, früher Darmflora genannt, versteht man die Gesamtheit der im Darm lebenden Mikroorganismen, die die Oberfläche der Darmschleimhaut besiedeln.

Diabetes und Darmflora

Internationale Forschergruppen haben in den letzten Jahren den Einfluss des Mikrobioms auf metabolische, neurologische, trophische und immunologische Funktionen untersucht. Die jüngeren Forschungsergebnisse zeigen Zusammenhänge zwischen dem Mikrobiom, Adipositas und Diabetes – das Mikrobiom beeinflusst nicht nur chronische Entzündungsprozesse, sondern auch das Ansprechen des Körpers auf Insulin.

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Wenn etwas passiert…

Was sollen Betroffene oder deren Angehörige im Notfall tun?

Medizinische Notfälle bei Menschen mit Diabetes mellitus sind insbesonders bei unzureichender Schulung oder bei lange bestehender Erkrankung beziehungsweise in Extremsituationen (Anstrengung, hinzukommende Akuterkrankungen u.ä.) ein wiederkehrendes Problem. Weiterlesen

Diabetisches Fuß-Syndrom

Mehr als die Hälfte der Amputationen ließen sich verhindern


Es ist ein gefürchtetes Thema, das viele von uns beiseiteschieben und sich lieber nicht damit beschäftigen: das diabetische Fuß-Syndrom, charakterisiert durch einen schlechten Heilungsverlauf von Wunden mit erhöhtem Risiko für Traumata, Infektionen und Gewebsnekrosen. Im schlimmsten Fall, bei nicht irreversiblen Durchblutungsstörungen oder nicht therapierbaren Infekten,  droht die Amputation der Extremität. Weiterlesen

Die Blutgefäße gesund erhalten

Vorsorgemaßnahmen und Gefäßkontrollen sind bei Diabetes unerlässlich

Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, sterben heute nur noch sehr selten an einer akuten Stoffwechselentgleisung (diabetisches Koma), jedoch häufig an den Folgen einer fortgeschrittenen Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). Sind neben Diabetes mellitus noch andere Risikofaktoren für das Herz-Kreislaufsystem, wie Bluthochdruck, Nikotinabusus, hohe Blutfettwerte bzw. eine positive Familienvorgeschichte bzgl. Herz-/Gefäßerkrankungen vorhanden, wird der Zeitpunkt des Auftretens und das Ausmaß des Fortschreitens der Gefäßverkalkung frühzeitig begünstigt. Weiterlesen