Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz: Beate Hartinger-Klein

Als Bundesministerin für Gesundheit stehen Sie an der Spitze des österreichischen Gesundheitssystems, das aktuell gerade große Reformprojekte erarbeitet. Bleibt Ihnen persönlich eigentlich noch Zeit für einen gesunden Lebensstil?

Sozialministerin Mag. Beate Hartinger-Klein

Bundesministerin Hartinger-Klein (lacht): Das ist eine sehr gute Frage. Sagen wir es einmal so: Es ist nicht ganz einfach. Zeit ist Mangelware, und im Augenblick bleibt mir einfach zu wenig Spielraum, um ausreichend Bewegung zu betreiben. Sport steht bei mir derzeit daher nur ein- bis zweimal pro Woche auf dem Programm. Und was die Ernährung betrifft: Ich bemühe mich zwar, mich gesund zu ernähren, doch auch das gelingt mir – ehrlich gesagt – nicht immer. Continue reading

Über die Leber gelaufen – Fettleber und Heilungschancen

Ist unsere Leber gesund, sind wir voller Schaffenskraft und Lebensfreude – fühlen wir uns aber schlecht, ist uns etwas “über die Leber gelaufen”

Die Leber, zentrales Organ unseres Stoffwechsels, ist die größte Drüse unseres Körpers, zugleich auch größte Verdauungsdrüse. Pro Minute fließen durch das Organ ca. 1,5 Liter Blut, aus dem Nährstoffe gefiltert werden, während gleichzeitig ein Reinigungsprozess stattfindet. 3 Millionen Leberzellen können 500 biochemische Prozesse durchführen, vorausgesetzt, die Leber ist gesund.

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NEWS: Diabetesbericht 2017

Vor Kurzem wurde der Diabetesbericht 2017 des Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht, u.a. wurden die Ursachen und Risikofaktoren, die Häufigkeit, die Folgeerkrankungen, die allgemeine Versorgungslage sowie Möglichkeiten zur Früherkennung und Prävention beleuchtet.

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Eine Sache des Herzens

Maßnahmen bei Herzinfarkt und Herzkranzgefäßerkrankungen

Arterielle Gefäßerkrankungen sind in den Industrieländern größtenteils durch Arteriosklerose (Gefäßverkalkungen) bedingt. Genetische Faktoren, Nikotinkonsum, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Stress und Lebensstil (fettreiche Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel) bestimmen Beginn und Fortschreiten der Erkrankung.
Erfahren Sie mehr über die häufigsten Auswirkungen von Herzkrankheiten und die wichtigsten Maßnahmen im Notfall.

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Hormone und Blutzuckerstoffwechsel

Hormone (hormãn, altgriech.: antreiben, etwas an- oder erregen) sind Botenstoffe oder Signalstoffe, die von den endokrinen Drüsen in die Blutbahn abgegeben werden. Die Hormone entwickeln ihre spezifische Wirkung an bestimmten Endorganzellen, indem sie dort an sogenannten Hormonrezeptoren andocken. Allen Diabetikern aus der Diabetesschulung als Schlüssel-Schloss-Prinzip des Insulins bekannt. Die Hormonwissenschaft nennt sich Endokrinologie.

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Wenn Übergewicht krank macht

Wenn bei schwer übergewichtigen Patienten weder Ernährungsumstellung noch Adipositas AmbulanzBewegung zur Gewichtsabnahme führen, kann eine OP sinnvoll sein.

In Österreich hat fast jeder Fünfte einen Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30 und gilt daher als adipös. Dies  verringert nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern führt auch zu schweren Erkrankungen. „Krankhaftes Übergewicht kann zu Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Arterienverkalkung und Gelenksschäden führen und schließlich auch manche Krebserkrankungen begünstigen“, erklärt OÄ Dr. Brigitte Obermayer, Leiterin des Adipositas-Zentrums im Göttlicher Heiland Krankenhaus.

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Pubertät – Hormone und Blutzucker

Es ist nichts Neues, wenn man die Pubertät als eine schwierige ZeiHormone und Blutzuckert für den heranwachsenden Jugendlichen und seinen Eltern bezeichne, unabhängig vom Diabetes. Aber mit Diabetes….

Was bedeutet denn das Wort Pubertät: es kommt vom lateinischen pubertas „Geschlechtsreife“ – also ein Lebensabschnitt der zur Entwicklung des fortpflanzungsfähigen Körpers führt.

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Diabetische Retinopathie

Ursache und Fortschreiten der diabetischen Retinopathie ist mit Schwere und Dauer der Hyperglykämie verbunden. Sie kann sowohl bei Typ-I- als auch bei Typ-II-Diabetes gleichermaßen auftreten.

Kardiovaskuläre Risikofaktoren, vor allem die arterielle Hypertonie, beeinflussen Beginn und Fortschreiten. Nierenerkrankungen mit Proteinurie und erhöhtem Harnstoff bzw. Kreatinin, länger andauernde Entzündungen bzw. Operationen mit längerem Heilungsverlauf, Schwangerschaften mit schwankenden Blutzuckerwerten können zu einer Progredienz führen. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen mit Spaltlampenuntersuchung, Visusbestimmung, Augendruckmessung und Augenhintergrundkontrolle bei erweiterter Pupille und mit Dokumentation sollten jährlich durchgeführt werden, bei Auftreten von diabetischer Retinopathie zumindest alle 6 Monate.

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Häufige Nebenwirkungen von oralen Antidiabetika

Einige Nebenwirkungen lassen sich schon durch die korrekte Einnahme der Medikamente vermeiden.

Nebenwirkungen bei Antidiabetika

Informieren Sie sich immer bei Ihrem Arzt oder Apotheker, zu welcher Tageszeit ein Medikament eingenommen werden soll, ob es zu einer Mahlzeit oder nüchtern eingenommen werden soll, und ob es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Continue reading

Schnarchen ist gar nicht süß

 Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen und Diabetes

Die Österreichische Diabetes Gesellschaft rät, Schnarchen nicht als lästige Angewohnheit abzutun, sondern sich bewusst mit dem Themenkomplex Übergewicht, Diabetes und Schlafstörungen auseinander zu setzen. Denn diese drei gesundheitlichen Problemfelder haben eine enge Verbindung miteinander und führen gegenseitig zu einer Verschlechterung der gesamt-gesundheitlichen Situation. Darum sollten gerade Partner von Menschen mit hohem Übergewicht oder einer Diabeteserkrankung auf deren Schlafgeräusche achten. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine Untersuchung im Schlaflabor.

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