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In Zusammenarbeit mit Experten:
Ärztl. Österreichische Diabetesgesellschaft (ÖDG), Österreichische Apothekerkammer,
Verband der Diaetologen Österreichs,
Anwalt (Rechtsfragen), Diabetes-Schulungsarzt (Patientenfragen)…

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) – aktuelle Fakten:

          • 650.000 Diabetiker in Österreich, Tendenz stark steigend
          • 85% bis 90% Diabetes Typ 2
          • 10% bis 15% Diabetes Typ 1 (davon ca. 3.000 Kinder und Jugendliche)
          • Alle 50 Minuten stirbt ein Mensch in Österreich an den Diabetesfolgen, meist Herzinfarkt oder Schlaganfall
          • Zu wenige Diabetiker messen ihren Blutzucker bzw. ziehen aus den gemessenen Blutzuckerwerten Konsequenzen
          • Zu wenige Diabetiker nehmen an strukturierten Diabetesschulungen und Auffrischungen teil
          • Mehr Bewegung und richtige Ernährung könnten Typ 2 Diabetes reduzieren

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BASISWISSEN

Was ist Diabetes?

Hier weiterlesen→
Posted in Medizin

Ernährung bei Diabetes mellitus – Basisinformation

Ernährung bei Diabetes mellitus – Basisinformation

Nahrungs-Zusammensetzung, Kohlenhydrate, Broteinheiten/BE, Ernährungsberatung
Grundsätzlich gilt: Diabetiker brauchen eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, die vitamin- und mineralstoffreich, sowie reich an Ballaststoffen, aber fettarm ist. Gemüse sollte den Hauptbestandteil ausmachen, statt tierischem sollte möglichst pflanzliches Eiweiß und statt Weizenmehlprodukten sollten möglichst Vollkornprodukte konsumiert werden.

Zusammensetzung der Nahrung: Als optimale Energieverteilung wird empfohlen

  • 45 – 59 % Kohlenhydrate
  • 30 – 35 % Fett
  • 10 – 20 % Eiweiß

Kohlenhydrate sind Zucker und Stärke
Zucker: z.B. Haushaltszucker, Traubenzucker, Fruchtzucker, Honig, Obstsirup ….
Stärke: z.B. alle Getreide/Getreideprodukte (Mehl, Brot, Knödel, Mehlspeisen, Pudding, Nudeln ..), Kartoffeln, Reis, Polenta ….

Kohlenhydrate fließen bei der Verdauung, in Zuckerbausteine gespaltet, in das Blut.
Je leichter verdaulich der Zucker ist, umso schneller steigt der Blutzuckerspiegel an.
Bei reinem Zucker, Weissmehlprodukten und Lebensmitteln, die schon beim Kauen
im Mund süß werden, schießt der Zucker ins Blut („schnelle BE“).

Für Diabetiker ist aber wichtig, dass der Zucker langsam ins Blut fließt. Vollkorn-
produkte und ballaststoffreiche Nahrung lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen und sorgen so für ein längeres Sättigungsgefühl („langsame BE“).

Was sind Broteinheiten, BE?
Insulinbehandelte Diabetiker müssen die Dosis des gespritzten Insulins mit der zugeführten Kohlenhydratmenge abstimmen.
Broteinheiten/BE sind ein Maß (Schätzgröße), um Diabetikern die Berechnung der Kohlenhydratmengen zu erleichtern.

  • 12 g Kohlenhydrate = 1 BE

Für Typ-2-Diabetiker ohne Insulinbehandlung sind Broteinheiten/BE weniger von Bedeutung, als vielmehr die Menge der zugeführten Kalorien.

Der gute Rat:
Unbedingt Diabetiker-Schulung und Ernährungsberatung wahrnehmen!
Allen DiabetikerInnen ist dringend geraten, eine Ernährungsberatung durch eine Diaetologin oder Diabetesberaterin in Anspruch zu nehmen, die u.a. auch im Rahmen von Diabetes-Schulungen angeboten wird.
Sie erfahren dort z.B. auch Ihren persönlichen Tagesenergiebedarf und erhalten, zusätzlich zur Beratung, umfangreiches Informationsmaterial, sowie BE-Austauschtabellen, die Ihnen den Überblick bei der täglichen Ernährung erleichtern. Die Zusammensetzung Ihrer Ernährung ist auch davon abhängig, ob Sie z.B. Gewicht abnehmen sollen, oder ob Sie eine Nieren oder Herz schonende Diät benötigen.

Weitere Informationen:

www.therapie-aktiv.at
www.wienkav.at/diabetes
www.patientenfuchs.de/diabetes/

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Frage: Ich möchte für den Fall, dass ich nicht mehr selbst Entscheidungen treffen bzw. nicht mehr selbst für mich sorgen kann, eine Regelung treffen, welche Möglichkeiten gibt es und wie muss ich da vorgehen?

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