Folgeerkrankungen ernst nehmen!

Unerkannt oder unzureichend behandelt drohen bei Diabetes Gefäßverengungen und Gefäßverschlüsse mit dramatischen Folgen.
Wichtigste Maßnahmen bei Diabetes sind daher eine optimale Stoffwechseleinstellung (Blutzucker, Blutfette, Blutdruck) und laufende ärztliche Kontrollen, auch der Augen, Nieren und Füße –
sowie seitens des Patienten: die Teilnahme an einer Diabetikerschulung mit laufender Auffrischung des Wissens, Einhaltung der ärztlichen Kontrolltermine, Selbstkontrolle von Blutzucker, Blutdruck und Körpergewicht, sowie Kontrolle der Füße.

Welche Folgeerkankungen drohen?
Die „Verkalkung“ der größeren Gefäße wird als Makroangiopathie bezeichnet;
mögliche Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall, „Diabetischer Fuß“.
Die Verengung der kleinen Gefäße oder Mikroangiopathie führt zu Nieren-, Augen- und Nervenschädigungen;
mögliche Folgen: Nierenversagen/Dialyse bzw. Nierentransplantation, Erblindung, Gefühllosigkeit in den Beinen.

Vermeidung der Folgeschäden:
Bei optimaler Stoffwechseleinstellung, Einhaltung der Kontrolltermine, laufender Selbstkontrolle und gesunder Lebensführung (Ernährung, Bewegung) können die Folgeschäden verhindert oder zumindest hintangestellt werden.

Jeder Diabetiker hat es in der Hand, Verantwortung für seinen Körper zu übernehmen!