Gutes tun und Bestes hören

Am Freitag, den 17. November 2017 laden das Studienzentrum Diabetes der Privatklinik Wehrle-Diakonissen und die Österreichische Diabetikervereinigung zu einem besonderen Musikgenuss ins Salzburger Mozarteum ein. Luisa Imorde (Klavier), Marie-Luise Neunecker (Horn), Stephan Picard (Violine) und der Kammerchor KlangsCala geben Werke von Brahms, Schostakovich, Mendelssohn u.a. zum Besten. Auch die Schauspielerin Isabel Karajan stellt sich in den Dienst der guten Sache und erfreut das Publikum mit einer Rezitation. 

Spenden für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes

Im Zentrum des Abends stehen jedoch Kinder und Jugendliche, die an Typ-1-Diabetes erkrankt sind. „Wenn Kinder mit dieser Diagnose konfrontiert sind, ändert sich das Leben von einen Tag auf den anderen grundlegend“, weiß Dr. Bernhard Baumgartner, Leiter des Studienzentrums Diabetes an der Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Salzburg. „Die kleinen Patienten sind gewissermaßen gezwungen, binnen kürzester Zeit erwachsen zu werden, weil sie eine große Selbstverantwortung übernehmen müssen.“ Dazu gehört, sich schon in jungen Jahren intensiv mit dem eigenen Körper auseinander zu setzen, genau auf die Ernährung zu achten, regelmäßig Blutzucker zu messen und die richtige Dosis Insulin zu spritzen. „Und das jeden Tag ihres Lebens – egal ob im Kindergarten, im Urlaub oder zu Hause“, so Konzertorganisator Bernhard Baumgartner.

Jugendcamps helfen Diabetes-Kids

Damit Kinder gut mit ihrer chronischen Erkrankung umgehen lernen, organisiert die Österreichische Diabetikervereinigung spezielle Kinder- und Jugendcamps. Dort lernen die Diabetes-Kids in entspannter Atmos-
phäre und unter der Anleitung von Diabetesexperten, wie sie den Alltag meistern und trotz Diabetes ein möglichst normales Leben führen können. 

„Die Spenden des Benefizabends stellen wir der ÖDV zur Verfügung, damit weitere Kinder- und Jugendcamps auf die Beine gestellt und den jungen Patienten bestmöglich geholfen werden kann“, so Organisator Bernhard Baumgartner. „Ich danke allen Künstlerinnen und Künstlern von Herzen, dass sie sich ehrenamtlich für dieses wichtige Thema engagieren und kann versichern, dass sie uns einen fulminanten Abend schenken werden.“