Mikronährstoffe für DiabetikerInnen

Die besondere Stoffwechsellage von DiabetikerInnen führt zu einem erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen. Eine ausgewogene und bewusste Ernährung reicht nicht immer aus, um den Körperausreichend mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu versorgen. Vor allem zu Frühjahrsbeginn braucht der Körper oft einen richtigen Vitaminschub.

Um die Versorgung mit Mikronährstoffen zu gewährleisten, ist in erster Linie eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig. Häufig ist jedoch die Einnahme von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten aus der Apotheke nötig. Welche Mikronährstoffe und Präparate für Sie am besten geeignet sind, was Sie bei der Einnahme beachten müssen und welche Verzehrempfehlung pro Tag vorliegt, erklären Ihnen Ihre Apothekerinnen und Apotheker in einem persönlichen Gespräch. Denn der Bedarf an Mikronährstoffen verhält sich bei diabetischer Stoffwechsellage anders als bei einem gesunden Stoffwechsel!

 

Wichtige Mikronährstoffe für DiabetikerInnen:

Vitamin C: Diabetiker weisen einen sehr hohen Bedarf an Vitamin C auf. Dieses Vitamin schützt das Immunsystem und stellt ein wichtiges Antioxidans dar. Es kann die Zellen und Gefäße vor freien Radikalen, die unsere Zellen angreifen, schützen. 

 

Vitamin B: Die diabetische Stoffwechsellage führt zu einem Mehrbedarf an B-Vitaminen. Vor allem die Vitamine B1 und B6 sind für Diabetiker essentiell. Sie versorgen den Körper mit Energie, schützen die Nervenzellen und helfen den Alltagsstress zu reduzieren. 

 

Magnesium: Eine ausreichende Versorgung mit diesem Mineralstoff ist für den Energiestoffwechsel, den Herzmuskel sowie Muskel- und Nervenzellen wesentlich. Zudem verbessert Magnesium die Insulinsensitivität. 

 

Zink: Das Spurenelement Zink ist für die Synthese, Speicherung und Ausschüttung von Insulin von großerBedeutung. Außerdem unterstützt es die Wundheilung, schützt vor Infektionen und kann darüber hinaus den HbA1c-Wert verbessern. Diabetiker scheiden zudem Zink in größeren Mengen aus, als stoffwechselgesunde Menschen.

 

Chrom: Dieses Spurenelement ist am Insulinstoffwechsel beteiligt. Ein Mangel an Chrom fördert die Insulinresistenz. Achten Sie daher auf eine ausreichende Versorgung.  

 

Alpha-Liponsäure: Sie ist ein wertvolles Antioxidans, das die Insulinempfindlichkeit verbessern und oxidativem Stress entgegenwirken kann. 

 

Omega-3-Fettsäuren: Diese wertvollen Fettsäuren tragen zur Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen bei und weisen eine gesundheitsfördernde Wirkung bei Typ-2-Diabetes auf. 

 

Bioflavonoide: Bioflavonoide besitzen eine starke antioxidative Wirkung und schützen vor freien Radikalen. Darüber hinaus wirken sie gefäßschützend.