So wird Ihr Arztgespräch erfolgreich!

Dies kann der Patient aber nur, wenn er die Auskünfte und Therapieanweisungen des Arztes auch richtig verstanden hat. Leider sprechen viele Mediziner entweder zu wenig mit ihren Patienten – zum Teil aus Zeitnot – oder sie sprechen, ohne verstanden zu werden bzw. vergewissern sich nicht, ob der Patient die ärztlichen Ausführungen verstanden hat.

 

Das erzeugt Frust beim Patienten und führt nicht selten zu negativer Mundpropaganda oder zu einer schlechten Arztbewertung im Internet.

 

Umgekehrt kommen viele Patienten völlig unvorbereitet in die Arztpraxis und können weder ihre Beschwerden noch deren Entwicklung exakt darstellen, haben die Bezeichnungen ihrer Medikamente nicht im Kopf, und wenn sie die Arztpraxis verlassen haben, fällt ihnen ein, dass sie vergessen haben, bestimmte Fragen zu stellen, die ihnen am Herzen liegen.

 

Damit das Arztgespräch erfolgreich verläuft, ist es also ratsam, dass sich der Patient darauf vorbereitet und auch eine Liste seiner Medikamente (auch der nicht rezeptpflichtigen), seine Blutdruck-/Blutzuckerprotokolle, Vorbefunde, Röntgenbilder etc. dem Arzt vorlegt. Er darf sich keinesfalls scheuen, Fragen zu stellen bzw. nachzufragen, wenn etwas für ihn unklar ist.

 

Empathie seitens des Arztes ist eine wesentliche Grundlage der Kommunikation, der Arzt soll sich in seinen Patienten einfühlen können. Der Patient kann von seinem Arzt erwarten, dass dieser auf ihn eingeht und ihn ausreden lässt, dass der Arzt sich ihm zuwendet und nicht nur ständig auf den Bildschirm seines Computers sieht. Am Ende des Arztgespräches sollte eine Zusammenfassung der wesentlichen Fakten und Therapieanweisungen seitens des Arztes stehen. Eine verständliche Sprache ist dafür Voraussetzung. So sollte das Arztgespräch für beide Seiten erfolgreich verlaufen und entscheidend zum Therapieerfolg beitragen!