Diabetes und Krebs

Die steigende Zahl von Diabetikern zieht leider in Folge auch 
Fotoeinen Anstieg von Herz- und Gefäßkrankheiten, Demenz und Krebs nach sich. Dr. Ilse Triebnig, Spezialistin in der Betreuung krebskranker Patienten, zu Schutzmaßnahmen:
Stärkung des Immunsystems
Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Betazellen der Bauchspeicheldrüse irrtümlich fortschreitend vom eigenen Abwehrsystem vernichtet werden. Vergesellschaftet mit Typ-1-Diabetes ist oft auch die Hashimoto Struma (chronische Schilddrüsenentzündung), die ebenfalls zu den Autoimmunerkrankungen zählt.
Dagegen ist bei der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ 2  das Immunsystem von Haus aus gesund, wird aber im Laufe der Erkrankung immer mehr geschädigt.

„Die Gesundheit ist in unserem Bauch“, wussten schon die alten Chinesen:
In unserer Darmschleimhaut befinden sich immunkompetente Zellen, die sofort auf fremde, krankmachende Keime reagieren und die Nachricht über das Lymphsystem (die „Peyerschen Plaques“ – große Lymphknotenpakete) weiterleiten. In Folge werden Fresszellen aktiviert, um die Fremdlinge zu vernichten. Die wichtigsten Zellen unseres Abwehrsystems sind T-Zellen, B-Zellen und Naturkillerzellen – messbar im Labor aus dem Blut. Schleichen sich Keime über Mund, Rachen und/oder Nase ein, so reagieren die lymphatischen Organe (Mandeln, Thymusdrüse) und versuchen, die Erreger unschädlich zu machen.

Bedenken Sie auch, dass sich überschüssige Glukose im But (erhöhter Blutzucker) an immunkompetente Zellen, wie z.B. Killerzellen, bindet und damit die natürliche Abwehr hemmt. Die Folge ist, dass die Immunzellen Bakterien und Viren nicht mehr erkennen können.

Bekanntermaßen ist bei Menschen mit Diabetes das Immunsystem geschwächt. Daher ist es notwendig, etwas für die Immunabwehr zu tun! Wichtig ist aber, nicht im Blindflug irgendetwas zu kaufen und einzunehmen, sondern erst mittels genauer Blutuntersuchung abzuklären, woran es fehlt. Ein normaler Vitamin D Spiegel stärkt das Abwehrsystem, ebenso Spurenelemente, die in richtiger Konzentration im Körper vorhanden sein sollten – in unserer Zeit nicht ganz einfach, man denke nur an die Aufzucht von Salat und Gemüse in künstlichen Nährböden!

Mit folgenden Maßnahmen können Sie Ihr Immunsystem stärken: 

  • Bewegung an der frischen Luft ist sehr wichtig und besonders zu empfehlen am Wasser bzw. am Meer wegen der Ozon-hältigen Luft. Zu erwähnen sind die Krimmler Wasserfälle.

        Stressabbau: Zuviel Stress erzeugt Freie Radikale, die speziell die Innenwände             der Blutgefäße angreifen

        Reiztherapien:  wie Sauna, Kneippen. 

  • Eine normale Darmflora erhalten: Sie wird geschädigt durch Antibiotika und Chemotherapeutika. Dadurch können wir die Nahrung nicht mehr richtig verdauen, sie vergärt, Methangase entstehen und schädigen die Leber. Pilze können sich ansiedeln. Nährstoffe werden nicht mehr entsprechend aufgenommen – es fehlt an Mineralstoffen und Vitaminen. Hilfreich sind Naturjoghurt, gefriergetrocknete Darmbakterien, Acidophilusmilch, Gargant, Kurkuma, Bioflorin, Omniflora.
  • Ernährung mit viel Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen. Besonders geeignet: Kohlgemüse, Lauch, Meerrettich, Hafer, Hopfen, Melisse, Colostrum, Gelee Royal, Zimt.

        Mineralien – sehr wichtig für das Immunsystem! Zink, Selen, Eisen,                           Magnesium, Zeolith (fördert das Wachstum von Macrophagen – Fresszellen und             Naturkillerzellen).

        Vitamine A, C, E

  • Heilpflanzen, die Energie zuführen und z.T. den Blutzuckerspiegel senken können, sind: Christrosenextrakt, Echinacin, Ginseng, Ingwer, Kurkuma, Baldrian, Johanniskraut, Lapacho-Tee, Kermesbeeren, Hanf, gew. Baumflechten, Wasserdost.
  • Anregung der Produktion immunkompetenter Zellen, z.B. Naturkillerzellen: Einerseits mit Heilpilzen – Reishi, Shiitake, Maitake, Coprinus, Cordyceps u.a. sind seit über tausend Jahren im asiatischen Raum bekannt. Nun werden sie auch in Europa von verschiedenen Firmen produziert; Konzentrat Arabinoxilan. Andererseits mit Hilfe der Mikroimmuntherapie– homöopathisch potenzierte Immunbotenstoffe ohne Nebenwirkungen, Info s.u. Thymusextrakt ist ebenfalls hilfreich.
  • Die Übersäuerung bekämpfen: Man kann Basenpulver zu sich nehmen oder überschüssige Säuren über die Haut loswerden. Empfehlenswert für Diabetiker mit Mikroangiopathie (Erkrankung der kleinen Gefäße) sind z.B. Fußbäder mit ORGON (basisch-mineralisches Badesalz).

Zuletzt noch die gute Nachricht:
Entspannung, Lachen und Freude am Leben
führen zum sofortigen Anstieg der Abwehrzellen!

Autorin Dr. Ilse Triebnig, Villach, FA für Allgemeinmedizin und Chirurgie; mit Spezialgebiet Behandlung Krebskranker; eine der führenden Zeolith-Forscherinnen Mitteleuropas.